Unser Team
Michael:
Meine Wing Chun – Reise begann in meinen 20ern aus dem Verlangen nach mehr Kontrolle und Selbstsicherheit. Ich wusste, dass ich etwas in meinem Leben ändern musste, und durch Zufall
traf ich auf jemanden, der Wing Chun in einem sehr traditionellen Stil trainierte.
Anfangs war ich skeptisch, ließ mich aber auf ein Probetraining ein. Der Moment, als ich die Schule betrat, fühlte sich an wie der Eintritt in eine andere Welt – eine Welt, die auf Werten wie
Respekt, Disziplin, Vertrauen und Geduld basierte. Teezeremonien und Philosophie waren genauso Teil des Trainingsalltags wie Techniken und Partnerübungen.
Mein erstes Jahr Wing Chun bestand fast ausschließlich aus Form- und Haltungstraining mit den einfachsten Übungen und Prinzipien. Es stellte die Werte der Schule, insbesondere
Geduld, regelmäßig auf die Probe – zeigte mir aber auch die Bedeutung von Respekt gegenüber der Kunst und der Schule.
Mit der Form fest in mein Muskelgedächtnis eingebrannt, begann im zweiten Jahr das eigentliche Training: Anwendungen und Chi-Sao-Übungen (Training zur Kontrolle von Kraft und Energie).
Die Jahre in der Wing Chun-Schule haben viel zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen, doch ich wusste, dass ich noch viele weitere Jahre üben musste, um wirklich Selbstvertrauen in einer Gefahrensituation zu gewinnen.
Durch verschiedene Lebensumstände musste ich mehrfach umziehen, was ein kontinuierliches Wing Chun-Training schwierig machte. Nach über sechs Jahren Pause ließ ich mich schließlich langfristig in Linz nieder.
Auf der Suche nach einer neuen Wing Chun-Schule stieß ich auf Sifu Andreas, dessen Ansatz sich stark von meinem bisherigen unterschied.
Neben dem Formtraining brachte er mir sofort Prinzipien der Selbstverteidigung bei, betrachtete klassische Techniken in einem modernen Kontext und baute Straßensituationen in die Übungen ein.
Genau diese Praxisnähe, kombiniert mit theoretischem Hintergrundwissen und seinem individuellen Eingehen auf die Erfahrung jedes Schülers, überzeugten mich sofort und ich bin
froh eine Schule gefunden zu haben, die Wing Chun kompetent in das neue Jahrhundert führt.
Meine Kampfkunst – Reise möchte ich nicht alleine gehen. Deshalb freue ich mich, den Weg als Trainer beschreiten zu dürfen, um der Trainingsgemeinschaft etwas zurückzugeben und gemeinsam weiter zu wachsen.
Barbara:
Sich selbst zu jedem Zeitpunkt, waffenlos, effektiv und aus eigener Kraft selbst verteidigen zu können – das war 2021 meine Motivation, Teil der WingTsun Real Akademie Linz zu werden. Die dort erlebte Gemeinschaft, der wertefreie Raum, in dem gemeinsam geübt und trainiert wird, waren der Motor, der mich inspiriert hat, meinen ganz persönlichen Zugang und Weg zu finden. Im Training geht es mir nicht nur um den physischen Aspekt der Selbstverteidigung, sondern auch darum die innere Haltung zu stärken, achtsam zu sein und den eigenen Körper, seine Grenzen, Stärken und Fertigkeiten jedes Mal ein Stück mehr kennenzulernen.
Die Prinzipien des WingTsun zu nutzen, um Herausforderungen gelassen und bedacht anzugehen, fördert ein tiefes Bewusstsein für die eigene Umgebung. Dadurch ist WingTsun weit mehr als nur die Kampfkunst zur Selbstverteidigung für mich geworden.
WingTsun ist das Werkzeug und die Antwort auf die tägliche Herausforderung in Stresssituationen und im Berufsalltag auf den eigenen Körper zu hören, sich selbst treu zu sein und wo notwendig, selbstbewusst Grenzen zu setzen – und damit eine Lebenseinstellung, die mich im täglichen Leben begleitet und ermutigt meinen ganz persönlichen Weg zu gehen. Und genau diese Werte möchte ich an die nächste Generation weitergeben.
Kinder in WingTsun zu unterrichten bedeutet für mich, ihnen mehr als nur körperliche Stärke zu vermitteln. Es ist die Freude, sie dabei zu begleiten, Selbstvertrauen, Respekt und Mut zu entwickeln.
Im Training mit unseren jüngsten steht dabei der gemeinsame Spaß am Trainieren an erster Stelle. Sie spielerisch dazu zu bringen, ihre eigenen Stärken und Fertigkeiten zu entdecken, sich selbst zu behaupten und klare Grenzen zu setzen.
In jedem Training sehe ich, wie Kinder über sich hinauswachsen, Hindernisse überwinden und als starke, selbstbewusste Persönlichkeiten heranwachsen.
WingTsun lehrt damit nicht nur Selbstverteidigung – es stärkt den Charakter und gibt den Kindern Werte mit, die sie ein Leben lang begleiten werden. Diesen Weg mit den Kindern ein Stück weit zu gehen, macht das Training zu etwas ganz Besonderem nicht nur für die Kinder, sondern auch für mich als Trainerin.
Besonders in einer Welt, die oft von Unsicherheiten geprägt ist, möchte ich den Kindern Werkzeuge an die Hand geben, um selbstbewusst und stark durchs Leben zu gehen. Mein Ziel ist es, dass sie nicht nur im Training wachsen, sondern auch im Alltag mutiger, achtsamer und respektvoller mit sich selbst und anderen umgehen.
Gerold:
Ich bin 1991 geboren und habe schon seit meiner frühesten Kindheit mit Kampfsport zu tun. Im Alter von 6 Jahren habe ich begonnen GojuRyu Karate zu trainieren und war von Anfang an komplett begeistert. Während der Hauptschule musst ich dann leider eine längere Trainingspause machen, aber da mir das Training so fehlte, begann ich mit 17 Jahren wieder mit dem Training. Im April 2013 erfüllte ich mir meinen Kindheitstraum und bestand die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt).
Da mir im Karate und den anderen Methoden, die ich während meiner Arbeit als Security kennenlernen durfte, noch irgendetwas fehlte, führte mich meine Suche schließlich zum WingTsun und zu SiFu Andreas.
Was SiFu Andreas mit mir im Probetraining angestellt hat, hat mich einfach komplett beeindruckt. Ich dachte damals, nach den ganzen Jahren des Trainings, kann ich ein bisschen was.
Naja was soll ich sagen? SiFu Andreas hat mir gezeigt, was ich alles noch nicht kann. Ich hatte nach dem Probetraining nur einen Gedanken, „Ich will das auch können“.
Und so begann im Mai 2015 meine hoffentlich niemals endende WingTsun Reise.
Mittlerweile trainiere ich WingTsun seit fast 10 Jahren und die Faszination und Begeisterung hat bis jetzt nicht nachgelassen, im Gegenteil die Begeisterung wächst mit jedem Training und genau das versuche ich den Schülern in meinen Klassen weiterzugeben.
Andreas:
Meine Reise in die Welt der Kampfkünste
Mein Interesse an Kampfsport wurde bereits in jungen Jahren durch das Box-Training mit meinem Vater geweckt. Besonders intensivierte sich meine Begeisterung nach meinem ersten Bruce Lee Film, der mich dazu motivierte, mit Freunden zu trainieren.
Mit 15 Jahren begann ich schließlich ein professionelles Training im Boxen und Kickboxen, das mich zu zahlreichen Kämpfen führte – auch auf Profi-Niveau.
Im Laufe der Jahre habe ich Erfahrungen in verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten gesammelt.
Vor 27 Jahren entdeckte ich WingTsun und begann mit dem Training bei der EWTO (Europäische WingTsun Organisation). Diese Kunst hat mich so sehr inspiriert, dass ich schnell entschied, selbst Trainer zu werden.
Mein erster Schritt als Trainer war die Eröffnung einer Schule in Marchtrenk. Gemeinsam mit einem Trainingsfreund übernahm ich später die Schule in Linz von meinem damaligen Lehrer, und zwischenzeitlich kam eine weitere Schule in Wels hinzu.
Heute konzentriere ich mich auf die Akademie in Linz, um mit meinem Team eine noch höhere Ausbildungsqualität bieten zu können.
Mittlerweile habe ich den 6. Meistergrad erreicht und zahlreiche Schüler sowie WingTsun-Lehrer ausgebildet.
Es macht mir große Freude, mit Menschen zu arbeiten und ihnen die Kunst des WingTsun näherzubringen. Dabei sind mir nicht nur die Techniken, sondern auch die Philosophie, Tradition und Werte dieser Kampfkunst besonders wichtig.
Meine Akademie trägt den Namen WingTsun REAL, weil ich traditionelles WingTsun auf eine realistische und funktionale Weise unterrichte.
Mein Ziel ist es, Interessierten eine effektive Selbstverteidigung und ein tieferes Verständnis der Kampfkunst zu vermitteln – angepasst an die Anforderungen der heutigen Zeit.
Jennifer:
Verena: